{Rezension} Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer


Buchdetails:
Autor: Daniel Glattauer
Buch-Titel: Gut gegen Nordwind
Originaltitel: deutschsprachlich
Reihe: Dilogie: Band 1
Seitenzahl: 223 Seiten
Verlag: Goldmann
Ersterscheinung: Juli 2006, gebunden
Aktuelle Ausgabe: 12. Auflage, Juli 2008
Format: Taschenbuch
Kategorie: Roman
empfohlenes Alter: Erwachsene, junge Leser

Preis: 8,99 € [D]
ISBN-13: 978-3442465866


Fortsetzungen der Reihe:
 Dilogie: Emmi & Leo 
1. Gut gegen Nordwind
2. Alle sieben Wellen

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Über das Buch

Kurzbeschreibung: Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Erster Satz: 15. Jänner
Betreff: Abbestellung
Ich möchte bitte mein Abonnement kündigen.

Zitat: >Folgen noch einige!!!<

Meine Meinung

Handlung: Bei Gut gegen Nordwind bin ich es mit skeptischer Neigung angegangen. Das es über E-mail Austausch abspielt, erhielt ich schon ab der ersten Seite die Erkenntnis. Freude ich mir sehr weil ich mit solcher einer Schreibweise der Kommunikation schöne Erlebnisreise hatte. Der Beginn lädt einen im eine Internaten E-mail Verhältnis ein mit witzigen Einschüben bringt er einen zum Fesselnden lesen, mit aufbrausender Spannung. Ich dachte schon supi will mehr wissen über die beiden und lese gespannt weiter. Leider entwickelte sich die vorlaufende Geschichte in eine eher gemächliche Spannung, überging ins andauernde. Es sammelten sich immer mehr Fragen, die bei mir aber nicht lange stand hielten, da kommt das nächste Thema und übernimmt die vorherigen fragen so das man dann sich auf die Frage fokussiert das ungesagte bleibt aber immer noch un angerührt in einer ecke des Gedächtnis und wird auch nicht so schnell erlöst. Aber irgendwie Schaft es das man sich immer den jetzigen Austausch aufmerksam mitverfolgt, und die vorherigen Gedanken nicht mehr nachgeht. Eins muss man bei dem Buch wissen das das Gespräch über den beiden Protagonisten in geschätzter Anonymisch geschildert wird. Also man weiß kaum Persönlichkeiten von einander, was ich nicht immer gut eingesetzt finde, den Irdenwaren will man ja doch mal wissen über was für Auftreten verfügt die Person, aus den Einzelheiten die man aus den zig E-mail raus pickt sind an der zahl bescheidend, so das über mehr ihr leben in mein Bewusstsein lenkt wird und die Charakterisierung ins nebensächlich geriet. Ja es wurde zwischendurch dann auch etwas ermüdend sich den Aufwurf einer Frage die jetzt über die Person selbst etwas aussagt dann enttäuscht ohne Antwort entgegen zu nehmen. Und die wiederholte sich eben auch, sie wollen sich nicht in echt aus vielen verschiedenen gründen sehen, aber auch nicht die Fragen beantworten die zur Persönlichkeit gestellt sind. Bzw. hauptsächlich unbeantwortet. Über ihr leben aber schon, hmm es ist eine gewöhnungsbedürftige Umsetzung das muss ich schon sagen. Die Geschichten sind über ihr Leben in der Welt katapultiere die Spannung und Fesslung in die Höhe. Und unterhalten einen mit abwechselnden Überraschungen und Enthüllungen. Die etwas öfter zurückbleibenden und die Tatsache das sie es übertreiben und ewig das Gesprächsthema in und her schieben, ewig darauf herumreiten. Lässt es doch schnell wider ins ermüdende gleiten und man weiß meisten genau so viel wie davor nur das eben noch eine reihe von aber und wenn es in die läge zieht und man sich fragt äh und etz wird nach so lagen herum Pendeln der Sache. Wird es wieder so unbedeutend.

ich finde des ist ein sehr bizarr gewählter Plot. Das der Autor die Persönlichkeiten verschwommen, unklar, es der Fantasie überlässt, es immer nur zu eine Punkt kommen zu lasen nur nicht die Anonym durch die Gewissheit zu Erzätzen und schob gekonnt interessante Lebenslagen und Lebensgeschichten der Zwei vor die andauernde Erzählungen über die Charaktere. Ich fand es etwas zu sehr auf Lebensführung der Protagonisten bezogen. Doch der Autor entlockte mir immer wieder ein Schwung der Begeisterung so das ich die Ermüdungen Diskussionen über mich ergehen lasse und in anspitzender Spannung endlich wissen will wo das alles hin führen soll den es ist nie so recht klar was als nächstes passiert. Und werde dann sogar noch von Emmi überrumpelt wo ich natürlich überhaupt nicht gerechnet hätte. Die zu anfangs unbefangene, witzige und amüsierende Stimmung kommt im weiteren verlauf seltener zum Einsatz, was ruhig mehr sein könnte weil ich es passte super in die Handlung und man erlebt auch mehr lach erfühlte Momente.

Charaktere: Emmis und Leos Persönlichkeit erfährt man mehr über ihrer geschriebenes, ihrer Ausdrucksweise, und die vereinzelten Einzelheiten. Ich weiß mehr über ihren Stimmungen Bescheid, die sehr abwechslungsreich, und überraschend rüber kommen. Es war immer ganz überraschend wen sich die ansonsten gängige Schreibweise plötzlich ändert. Ja über die Gefühle ihrer Gedanken hat der Autor sich reichlich Gedanken gemacht und sich ausgetobt. Was ich bei E-mail besonders toll finde das es ja doch anders ist als in einem anders verfassten Roman. Authentisch aber mit leichter unantastbarer Darbringung erleben wir die beiden mal in Konflikt man in Verlegenheit, in Flirt Sprache oder einfach in gleichstand.

Ende: „Was soll das jetzt bitte“ war mein darauffolgender Gedanke. Mein Nächster Gedanke „Band zwei muss dann doch unbedingt her!!!“ Also mit dem Ende. Hätte ich so nicht gerechnet, lies mich sogar sprachlos zurück. Auch wen man dem ende hin zu mit fiebert wie es mit den Annäherungen per E-mail weitergeht. Den es wird entscheidend zur Sache gehen und am ende ist man nur noch verblüffter.

Schreibstil: Sein Schreibstil ist einfach genial und gleichzeitig ausgefallen bis eigenwillig. Sowie flüssig und verständlich. Seine formulierenden Satz Art die er verwendet ist irgendwie auch ein teil der Figuren die ich mir an manchen stellen gar nicht weg denken könnte. Erzählt wird es von Emmi und Leo die sich in E-mail Form austauschen.

Fazit: Durch seine ausgeprägte Schreibweise blieb die Geschichte um Emmi und Leo in meinen Gedanken. Es kann einen überraschen, in den Bann ziehen, in Spannung versetzen und ein teilweise zum lachen bringen. Leider gab es auch stellenweise Momente die mich ermüden, während des Lesens und die Spannung herabsinkt, wenn das Thema immer wieder zur Sprache gebracht würde. Ja es sind Themen die manchmal kein Punkt finden. Bekommt aber immer wieder die kurve und Versetzte mich dann wider in Spannung. Und so wollte ich doch einfach wiesen wie der Punkt der Sache aussieht.

Meine Bewertung
Ich vergebe: 3,5 von 5 Punkten

{Rezension} Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer

2 Kommentare:

  1. Hihi, ich bin überrascht! Gut gegen Nordwind ist eines meiner Lieblingsbücher und ich war ziemlich gespannt auf deine Meinung zu diesem Werk. Du kannst dich so glücklich schätzen, dass du nicht genauso lange auf Band zwei warten musstest wie ich. :O
    Der Schreibstil ist wirklich hammermäßig genial und lustig!

    Ich persönlich hätte dem Buch mehr Punkte gegeben - aber nur, weil ich kein großer Fan von Liebesromanen war zu dieser Zeit und mich das Buch trotzdem gefesselt hat. Vielleicht sollte ich es noch einmal rereaden. (;

    Liebe Grüße
    Sarah ♥

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    1. Hi Sarah :)

      Der Schreibstil ist echt mal was anders. Ha Band zwei wartet noch gelesen zu werden, aber du erinnerst mich gerade daran das ich es mal bald tun sollte. Wie ist der zweite denn so, bekommt man da endlich die Fragen beantwortet?

      Liebe Grüße,
      Petra

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